Design
Photoshop Brushes: Kleckse und Spritzer zum Download
30. September 2009 von Mario
Spritzer und Kleckse
In vielen Designs tauchen Farbspritzer auf. Es gibt auch zahlreiche Pinselspitzen, um solche Kleckse zu erzeugen. Doch selbst gemacht ist immer am besten. Außerdem ist man rechtlich auf der sicheren Seite.Ich habe die Pinsel aus Vektorgrafiken erstellt. Somit sind die Konturen absolut scharf.
Eine kleine Inspiration habe ich dem Archiv beigefügt. Im Download sind also die .abr Datei für Photoshop und eine .psd Datei mit einem Wallpaper zur Inspiration.

So gehts:
Zuerst brauchen wir etwa 1 Stunde Zeit. An Materialien benötigen wir etwa 5-6 weiße DIN-A4 Blätter, Farbe und eine Spritze. Ich habe einfach das Set zum Nachfüllen eines alten Druckers verwendet, da ich es noch hier rumliegen hatte. Die Injektionsspitze war hier auch sehr hilfreich, um die Farbe aufzusagen.An Farben habe ich hier zwei unterschiedliche Produkte verwendet. Zum Einen natürlich Druckerfarbe. Ob Magentha, Cyan oder Schwarz ist hier egal. Gelb ist nicht so ideal. Zum Anderen habe ich Füllertinte benutzt. Diese wird nicht so schnell aufgesaugt und bildet andere Flecken. Hier ist Experimentierfreude gefragt.
Jetzt ziehen wir etwa 1-2ml Farbe auf, legen uns ein Blatt Papier zurecht und dann kommt der spaßige Teil. Die Farbe wird auf das Papier gespritzt. Hier kann man mit Entfernung zum Papier, Druck und Farbmenge variieren. Ebenfalls kann man schöne Kleckse erzeugen, indem man die Spritze nicht entleert, sondern die Farbe mit einem eleganten Schnick aus dem Handgelenk aus der Spritze heraus schleudert. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Ich empfehle das Papier in die Bade- oder Duschwanne zu legen. Die Schweinerei ist riesengroß und die beschichteten Flächen nehmen die Farbe nicht an und lassen sich gut reinigen.
Das Ganze wiederholen wir nun mit so vielen Blättern, bis es genug erscheint, oder kein Papier mehr da ist
. Wenn die Farbe gut getrocknet ist, werden alle DIN-A4 Blätter eingescannt. Ab jetzt wird das Papier nicht mehr gebraucht.
Die einzelnen Dateien öffnen wir uns nun im Photoshop und setzen die Bilder auf Schwarzweiß. (Bild->Korrektur->Sättigung verringern) Mit "Apfel" + "L" oder "Strg" + "L" öffnen wir die Tonwertkorrektur. Hier verschieben wir die Regler so lange, bis nahezu alle Graubereiche verschwunden sind. Am besten ist, wenn nur Schwarz und Weiß übrig bleibt. Dabei müssen wir aber darauf achten, dass die Kleckse nicht ausfransen und noch natürlich wirken.
Jetzt muss nur noch der weiße Hintergrund verschwinden. Dazu gehen wir aus der Ebenenpalette raus und öffnen die Kanalübersicht. Hier blenden wir alle Kanäle bis auf einen aus. Auf dessen Symbol klicken wir nun mit gedrückter Apfel, bzw Strg Taste. Damit haben wir uns eine Auswahl der schwarzen Bereiche erstellt.
Die Auswahl bleibt bestehen und wir wechseln wieder in die Ebenenansicht. Jetzt können wir einfach mit "Backspace" den weißen Hintergrund löschen.
Nun könnten wir bereits das Bild als Pinselspitze festlegen. Doch ich empfehle, einige Spritzer mit einer Ebenenmaske auszublenden und so gewisse Bereiche als Pinsel festzulegen. Zu große Pinsel wollen wir ja auch nicht.
Ist der Bereich ausgewählt, klicken wir auf "Bearbeiten"->"Pinselvorgabe festlegen..." Jetzt kann noch eine Name eingegeben werden und dann ist der Pinsel erfolgreich erstellt.
Wer möchte, kann den Klecks, der ein Pinsel werden soll, auch erst vektorisieren. Dann werden die Kanten wesentlich schärfer. Hierzu erstellen wir die Auswahl wieder durch klick auf das Ebenensymbol mit gedrückter Apfel bzw. Strg Taste. Nun setzen wir in die Auswahl einen Rechtsklick. Im Kontextmenü gehen wir nun auf "Arbeitspfad erstellen". Eine Toleranz von 1px ist okay.
Wenn wir uns jetzt eine neue Ebene erstellen, den Pfad aktivieren und eine Ebenenmaske erstellen, können wir die Ebene mit schwarzer Farbe füllen und erhalten so den Klecks als Vektorgrafik. Jetzt erstellen wir daraus den Pinsel und haben ein Maximales Maß an Schärfe im Objekt.
Zum Schluss noch mal der Link zum Download.
Ähnliche Beiträge
Danke fürs Lesen dieses Beitrags. Ich würde mich besonders freuen, wenn du zu meinen Followern auf Twitter stoßen würdest oder mir ein Kommentar hinterlässt.
Suchen
Über diesen Blog
Ein herzliches Willkommen hier im Webszenario. Ich schreibe hier über sehenswerte und nützliche Webseiten, relevante Themen für Webdesigner, Blogger und Homepagebesitzer und über neue, oder verbesserte Zugänge zum World Wide Web. Die Profis unter euch haben es vielleicht schon gemerkt: Dieser Blog läuft nicht unter dem Wordpress CMS. Ich verwende Joomla und werde euch einige Tipps und Tutorials dazu schreiben.
Abonniere hier den Webszenario RSS Feed, oder verfolge meinen Account bei
Twitter. Dort poste ich Infos, die für einen Blogbeitrag nicht genug Stoff bieten. Werbung
Kategorien
Neueste Kommentare
- Alternativen zu Google Analytics
Hallo Mario, > Nun gibt es einige Leute, die Google > diese Daten nicht liefern wollen. Tatsächlich kann es sogar illegal sein, Google Analy... zum Artikel... - ShowAddThis - mein erstes kostenloses Plugin
Optisch und vom Funktionsumfang, bisher das beste BookmarkPlugin für Joomla, aber leider kann man das Plugin nicht auf der Startseite anzeig... zum Artikel... - Neues Plugin: Bottombox
Stimmt - die Grafiken werden von SEO Pfad genommen - was definitiv nicht funktionieren wird. Wie ist das zu lösen? Beispiel (natürlich gibt... zum Artikel... - Webseiten für das iPhone optimieren
Vielen Dank für Deine tolle Zusammenfassung zu den I-Phone-Möglichkeiten für Webseiten. Dein beschriebenes Phänomen mit 136px * 136px und 72... zum Artikel... - Testbericht zu Logiprint
Habe mir anlässlich dieses Artikels meine kompletten Geschäftspapiere bei dieser Druckerei umsetzen lassen. Verglichen mit dem was ich nun i... zum Artikel...















Kommentare
Michael
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.