Marketing
Magpie, Werbung auf Twitter
18. Juni 2009 von Mario
Be a Magpie - So wirbt der Dienst Magpie, der es für Twitterer und Werbeinteressenten jetzt kinderleicht macht auf Twitter Werbung schalten zu lassen. Der Dienst funktioniert ähnlich wie die zahlreich vorhandenen Affiliate Werbedienste. Die User von Twitter fürchten, seit die ersten Werbetweets aufgetaucht sind, dass Twitter für günstige Werbung missbraucht wird, da die Werbebotschaften sich nicht gut erkennbar von den normalen Tweets abheben. Währenddessen arbeitet Twitter an einer eigenen Werbefunktion, die die Werbung auch als solche erkennbar macht.
Unter be-a-magpie.com ist der erste deutschsprachige Werbedienst für Twitter erreichbar. Als Werbekunde kann man sich einfach dort anmelden und eine Werbekampagne erstellen. Dabei gibt man die Werbebotschaft ein und einige Stichwörter, die die Zielgruppe beschreiben. Anhand dieser Informationen sucht Magpie dann aus der Datenbank der angemeldeten Twitterer relevante Themen und Twitterer aus, bei denen Werbung geschaltet werden kann.
Der Twitterer ist aber bei Weitem nicht den Launen von Magpie und dem Werbekunden ausgesetzt. Er kann Werbung bei Nichtgefallen ablehnen und bestimmen wie oft die Werbung eingeblendet wird. Standardmäßig werden die Werbebotschaften alle 10 Tweets eingeblendet. Um am Magpieprogramm teilnehmen zu können, muss man lediglich einen PayPal-Account haben. Das gilt sowohl für Werbekunden als auch für Twitterer.
Vergütungsmöglichkeiten, Kosten und Verdienst
Die erste Frage, mit der sich ein Werbekunde und natürlich auch der Twitterer beschäftigt, ist natürlich: Was bringt mir das und was kostet mich der Spaß?Eine Pauschalantwort ist hier natürlich nicht möglich, denn es gibt genau vier Vergütungsarten.
Pay-per-Sale: Wenn einer der Follower über den Link in einem Magpie-Tweet ein Produkt oder eine Dienstleistung erwirbt, erhält der Twitterer einen Anteil vom Kaufpreis.
Pay-per-Lead: Wenn sich einer der Follower über den Link im Magpie-Tweet bei einem Dienst anmeldet oder einen Newsletter abonniert, erhält der Twitterer dafür eine Vergütung.
Pay-per-Click: Wenn einer der Follower den Link in einem Magpie-Tweet anklickt, bekommt der Twitterer dafür Geld.
Pay-per-View: Allein die Anzeige des Magpie-Tweets in einem Twitter-Account wird vergütet. Die Höhe der Vergütung ist abhängig von der Anzahl der Follower und der Popularität eines Accounts.
Pay-per-Lead: Wenn sich einer der Follower über den Link im Magpie-Tweet bei einem Dienst anmeldet oder einen Newsletter abonniert, erhält der Twitterer dafür eine Vergütung.
Pay-per-Click: Wenn einer der Follower den Link in einem Magpie-Tweet anklickt, bekommt der Twitterer dafür Geld.
Pay-per-View: Allein die Anzeige des Magpie-Tweets in einem Twitter-Account wird vergütet. Die Höhe der Vergütung ist abhängig von der Anzahl der Follower und der Popularität eines Accounts.
Der Werbekunde kann die Kosten für seine Kampagne genau angeben, denn der Dienst funktioniert nach dem Prepaid Prinzip. Er zahlt auf ein virtuelles Konto via PayPal ein und es wird nur solange geworben, wie das Guthaben es zulässt. Natürlich kann die laufende Kampagne auch vorzeitig beendet werden. Bei den erlaubten Produkten gibt es zwar einige Ausnahmen, aber grundsätzlich darf jeder diesen Dienst in Anspruch nehmen. Grundsätzlich lohnt sich diese Art der Werbung, weil sie verhältnismäßig günstig ist. Außerdem ist die Anzeige nicht wirklich gut sichtbar als Werbung gekennzeichnet, daher werden viele auch unbeabsichtigt darauf klicken. Ob das dann auch potenzielle Kunden sind steht auf einem anderen Blatt.Als Twitterer ist der Einsatz sehr gering. Man muss sich nur die Zeit nehmen, das Profil bei Magpie vollständig auszufüllen und dann abwarten, bis sich ein Interessent findet. Hat sich dann ein solcher gefunden, kann man der Kampagne zustimmen und die Werbung wird geschaltet, oder man kann genauso die Kampagne ablehnen und die Werbung wird nicht geschaltet.
Das wichtigste für eine gute Vergütung und einen guten Verdienst ist:
qualitativ twittern: Wenn die Qualität stimmt, kommen auch die Follower und die Views steigen.
quantitativ twittern: Wer viele Updates pro Tag bringt, wird die Follower öfter auf seine Seite locken.
nicht übertreiben: Man kann nach jedem Update eine Werbebotschaft einblenden. Wenn man das allerdings tut, werden die Follower wohl schreiend davon laufen. Wie immer gilt: Das gesunde Mittelmaß machts aus.
Die Auszahlung erfolgt per PayPal und kann ab einem Guthaben von 30€ beantragt werden. quantitativ twittern: Wer viele Updates pro Tag bringt, wird die Follower öfter auf seine Seite locken.
nicht übertreiben: Man kann nach jedem Update eine Werbebotschaft einblenden. Wenn man das allerdings tut, werden die Follower wohl schreiend davon laufen. Wie immer gilt: Das gesunde Mittelmaß machts aus.
Was man davon zu halten hat
Ich persönlich finde die Idee sehr nützlich. Wenn sich jemand die Arbeit macht, regelmäßig zu twittern, darf er auch etwas dabei verdienen. Problematisch wird es allerdings, wenn die Qualität der Tweets unter der Werbung leidet und einfach nur noch getwittert wird, weil man dafür Geld bekommt. Genauso ist es abschreckend für die Follower, wenn das Gleichgewicht zwischen Inhalt und Werbung gestört ist. Ich empfinde ein Verhältnis von 1:10 (alle 10 tweets 1 Werbung) als angemessen. Natürlich gibt es in der großen Twittergemeinde auch die großen 'Schwarzseher'. Diese sehen die Gefahr darin, dass viele Follower auf 'unfollow' klicken werden, da sie die Werbung nicht wollen. Für mich ist etwas Werbung kein Grund, den qualitativen Stream zu verlassen. Wenn er zum Werbestream mutiert, allerdings schon. Ich denke genau diese Meinung teilt auch ein großteil der Follower, da die Streams, die bereits auf Werbung setzen, keine nennenswerte Anzahl an Followern verloren haben.Das einzige, was ich mir noch für die Zukunft wünsche, ist eine bessere Abgrenzung von Werbetweets und normalen Tweets.
Zusatzinfo: Magpie ist der englische Name für die Elster.
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Eigentlich nette Marketingaktion von der Druckerei um an Backlinks aus Blogs zu kommen. zum Artikel...














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Hier mal ein eher negativer Erfahrungsbericht:
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