Statements

Ein Blogger macht Urlaub vom Blog - geht das überhaupt?

urlaubAuch ein Blogger darf mal Urlaub machen.
Aber wie macht er das richtig und vor allem ohne Risiko? Sollte ich ins Internet schreiben, dass ich im Urlaub bin?
Wie gehe ich mit dem Besucherrückgang um?
Ich versuche hier ein paar Tipps zu geben, damit Fehler vermieden werden und Ideen für den Umgang mit diesem Problem entstehen, denn ein Blogurlaub kann ganz schnell in Arbeit ausufern und dann ist es mit dem Urlaub Essig.



Ihr habt es bestimmt gemerkt, in den letzten Tagen war sehr wenig los hier im Webszenario. Das liegt daran, dass ich bis gestern Abend meinen Jahresurlaub unter der kanarischen Sonne verbracht habe. Aber ab sofort geht es hier wieder wie gewohnt weiter. Ich habe den Urlaub bewusst nicht vorher angekündigt. Darauf gehe ich hier aber noch näher ein.

Blogger sind Superstars

Eigentlich kann man es sich als Blogger gar nicht leisten eine Pause zu machen. Blogs leben von neuen Beiträgen. Aber auch ein Blogger ist nur ein Mensch und muss sich hin und wieder ausruhen.
Nun ist man als Blogger sozusagen eine Person des öffentlichen Lebens. Zwar ist man kein Hollywood Superstar, aber eben doch der 'Superstar' seiner Leser. Diese erwarten weiterhin Beiträge. Nach nur einer kleinen Pause kann man den Besucherzahlen beim Einbrechen zuschauen.

Wie kann ich als Blogger Urlaub machen?

Bei meinen Überlegungen zu diesem Artikel sind mir im Grunde zwei Möglichkeiten eingefallen.
Variante 1:
Ich nenne diese Möglichkeit die einfach mal machen Möglichkeit. Was hält den Blogger davon ab einfach in den Urlaub zu fahren? Richtig, der gemeine Besucher. Einige kündigen ihren Urlaub einfach vorher an und sind dann 10-14 Tage weg. Das ist sicher keine gute Idee. Die Besucher wissen zwar, dass es in wenigen Tagen wieder weiter geht und bleiben dem Blog meistens treu, aber leider wissen auch Leute, denen man besser nicht sagen sollte, dass die eigene Wohnung in den nächsten Tagen leer steht davon. So kann es passieren, dass man bei der Rückkehr eine böse Überraschung erfährt.
Ich finde es da besser, nach der Rückkehr die Leserschaft aufzuklären, auf deren Verständnis zu vertrauen und nach dem Urlaub wie davor weiter zu machen. Ein Besuchereinbruch bleibt da leider nicht aus. Für Blogs mit vielen Werbekunden, de ja auch gewisse Erwartungen haben, eignet sich Variante 1 also leider nicht.

Variante 2:
Die zweite Möglichkeit ist die sichere und profitabelste Variante. Allerdings sollte man auch im Urlaub über einen Internetanschluss verfügen.
Um auch diesem Kind einen Namen zu geben: Die clevere Vorarbeiter Variante.
Am besten erkläre ich diese Möglichkeit an einem Beispiel.
Angenommen, ich will für 10 Tage verreisen und schreibe für gewöhnlich jeden Tag einen Beitrag. Dann setze ich mich schon etwa zwei Wochen vor Abreise hin und schreibe 5-6 Artikel, die ich nicht veröffentliche. Je früher desto besser, dann gibts nicht so viel Stress.
Die cleveren unter euch, wissen bestimmt schon worauf ich hinaus will. Ich kann jetzt in aller Ruhe verreisen und klicke jeden zweiten Tag bei einem Artikel auf "veröffentlichen". Meinen Besuchern dürfte das zwar auffallen, aber der Besucherrückgang sollte nicht sehr gravierend sein. Nach dem Urlaub kann man ja wieder wie gewohnt weiter machen. Aus diesen Gründen eignet sich die zweite Möglichkeit auch für Blogs mit vielen Besuchern und vielen Werbekunden.

Ich habe mich eigentlich für die zweite Möglichkeit entschieden, aber leider war die Internatanbindung des Hotels nicht gerade in meinem Sinn. Ich habe kaum Einnahmen, da sich der Blog im Aufbau befindet. Darum war mir die Kontinuität der Beiträge keine 5x6€ wert. Für die 30€ kaufe ich mir lieber etwas schönes. Zwinkern
Wenn ich da jeden Tag noch hübsch fröhlich getwittert hätte, wäre ich am Ende des Urlaubs bei 60€ Internetkosten gelandet. Dafür surfe und telefoniere ich hier zu hause ganze zwei Monate lang.

Wie macht ihr das? Ich würde mich besonders über einige Stimmen von erfahrenen Bloggern freuen, die vielleicht schon 2-3 mal Urlaub vom Blog gemacht haben.


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